Psychosoziale Beratung bietet Reflexions-, Orientierungs-, Planungs-, Entscheidungs- und Handlungshilfe. Sie arbeitet ressourcenorientiert und wirkt präventiv, problemlösend und entwicklungsfördernd.

Ihr Angebot richtet sie an Personen und Gruppen, die ihr Leben insgesamt selbstständig bewältigen, zu einzelnen Themenbereichen und Fragen, zu Entwicklungsproblemen und Lebenskrisen jedoch Unterstützung suchen.

Von anderen Beratungsformaten unterscheidet sie sich dadurch, dass sie auf Anliegen des Menschen in seinem sozialen Kontext fokussiert.

Sie arbeitet an den Inhalten, am Prozess und den Zielen, für die der Klient, die Klientin Beratung sucht. Gegenüber Medizin und Psychotherapie macht sie ein Hilfs- und Unterstützungsangebot, keines, das Heilung anstrebt, sondern Entwicklung von Kompetenzen in verschiedensten Bereichen.

Psychosoziale Beratung betrachtet deshalb die Probleme ihrer Klientel aus der Perspektive von Konflikt- und Desorientierungserfahrungen und deren Bewältigung und nicht aus derjenigen von Krankheitskonzepten.

Als Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung unterliege ich den ausführlichen Ethikgrundlagen der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung.

  • Mit Achtung ist die vorbehaltslose Annahme der Klientin oder des Klienten […] im Bewusstsein ihrer individuellen, geschlechtsspezifischen, religiösen, sozialen und kulturellen Prägungen gemeint.
  • Die Privatsphäre ist geschützt. Nicht abgesprochene oder unangebrachte Beobachtung durch andere, äussere Störungen und fremde Einmischungen während der Beratung sind unangemessen. Vertrauliche, während der Beratung abgegebene Informationen unterliegen der Schweigepflicht.
  • Diese Ethikgrundlagen stützen sich auf die „Philosophischen Grundlagen“ der Europäischen Gesellschaft für Beratung, EAC.